Pedal-Ritter aus Sendenhorst voll auf Draht
Wie in jedem Jahr fand auch 2025 wieder ein "Dankeschön-Ausflug" für das Tourenleitungs-Team aus Sendenhorst statt. Im Lennetal besuchte die Gruppe die Stadt Altena mit ihrer historischen Burg sowie das Deutsche Drahtmuseum.
Die Tourenleiter des ADFC Sendenhorst haben nicht nur die vergangene Radsaison 2024 abwechslungsreich gestaltet, sondern auch viel Planungsarbeit in die Vorbereitung der Saison 2025 gesteckt. Das ist nicht selbstverständlich und hat ein dickes Dankeschön verdient. Als Anerkennung für die Arbeit in der Ortsgruppe fand auch in diesem Frühjahr wieder ein „Dankeschön-Ausflug“ für die Tourenleiter und ihre Partner und Partnerinnen statt.
“Voll auf Draht” hieß es für die “Pedal-Ritter” aus Sendenhorst am 26. März 2025, den Ziel des Ausflugs war die Stadt Altena an der Lenne, die am Morgen des 26. März mit dem Regionalzug angesteuert wurde. Fast wie ein Wunder erschien es, dass die Zugfahrt mit Umstieg in Hamm und Dortmund planmäßig vonstattenging.
Ortsgruppensprecher Heinz Braunsmann hatte einen kurzweiligen und interessanten Programmablauf für den Tag vorbereitet. Ein kurzer Fußweg vom Bahnhof Altena führte die Gruppe rasch zum Erlebnisaufzug, der tief im Fels unter der Burg Altena eingebaut wurde und seit dem Jahr 2014 in Betrieb ist. Das erspart nicht nur den Anstieg zur Burg, sondern bietet auch auf dem Weg durch den Felstunnel bereits spannende Eindrücke in Geschichten und Sagen rund um die Burg.
Oben angekommen präsentierte sich die pompöse Anlage der mächtigen Burg, und eine geführte Besichtigung durch das Burgmuseum offenbarte viele spannende Details über die komplexe Anlage und ihre Geschichte. Man konnte nur staunen über die Vielfalt der Museumsausstellung, und die Zeit für eine vollständige Betrachtung des Interieurs war natürlich viel zu knapp.
Auch die Einrichtung der historischen Jugendherberge, die erste ihrer Art überhaupt, durfte natürlich bei der Führung nicht ausgelassen werden, und so informierte sich die Gruppe über die Entstehung des Jugendherbergswesens und die Ausstattung der damaligen Räumlichkeiten, die noch gut erhalten sind.
Eine gesellige Mittagspause im stilvoll eingerichteten Burgrestaurant schloss sich an, bei der vom Mittagsgericht bis zu Kaffee und Kuchen alles zur Auswahl stand, was das Herz begehrt.
Gut gesättigt und erholt wurde dann der Weg bergab zum Deutschen Drahtmuseum leicht erledigt. Auch hier war eine geführte Besichtigung eingeplant, bei der nicht nur der Prozess des Drahtziehens erklärt wurde, sondern auch eine breite Palette von Ausstellungsstücken die Vielfalt der Produkte erkennen ließ, die aus Draht gefertigt werden. Allgemeine Überraschung und großes Erstaunen machte sich breit, nachdem klar wurde, wofür das simpel erscheinende Produkt „Draht“ tatsächlich benötigt wird.
So kamen die Sendenhorster ADFC’ler um einige Erkenntnisse reicher recht zufrieden von einem erlebnisreichen Tag wieder zurück und freuen sich jetzt schon auf die vielen Erlebnisse, die während der nun bevorstehenden Radsaison zu erwarten sind.